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Gemeinschaftspraxis Uetendorf

Dr. med. Matthias Tapis - Dr. med. Mirjam Rolli

Blick über die Landesgrenze

Kinder in Zimbabwe

Auch wenn in der Schweiz eine beschämende Anzahl Menschen an der Armutsgrenze lebt, geht es uns im Allgemeinen gut. Insbesondere ist die medizinische Versorgung für alle Menschen in der Schweiz, gleich welchen Alters und welcher Einkommensklasse, auf hohem Niveau gesichert.

Die Mehrheit der Weltbevölkerung kann aber nicht auf eine sichere medizinische Versorgung zählen.
In vielen Ländern stehen pro Person und Jahr gerade eben 10 sFr zur Verfügung.

Es ist nicht einfach, diese Ungerechtigkeit zu lösen. Wir Ärzte der Gemeinschaftspraxis Uetendorf haben das selbst erlebt, als wir, teils während mehreren Jahren, an Spitälern in Afrika arbeiteten.
Die Gemeinschaftspraxis Uetendorf engagiert sich finanziell und auch arbeitsmässig, um die Situation in Ländern Afrikas zu verbessern. Viele von uns haben  die Möglichkeit, diese Arbeit im Sinne der Gerechtigkeit zu unterstützen. Mit Geldbeträgen, die hier gering sind, kann in Afrika viel sinnvolle Arbeit verrichtet werden.

So kann mit 150.- Fr eine Krankenschwester einen Monat lang angestellt werden oder 40.- Fr kostet in Afrika die Behandlung einer Tuberkulose, der sonst eine Mutter von Kindern oder der Ernährer der Familie zum Opfer fallen würde.
Aus eigener Erfahrung empfehlen wir Ihnen zwei Organisationen, welche gute, angepasste und verantwortungsvolle Aufbauarbeit leisten.

Die Organisation Startup Africa (deutsch/english) hat einen neueren, innovativen Ansatz:
Mit der Unterstützung initiativer Afrikaner beim Aufbau von eigenen Sozial-Unternehmungen soll die ökonomische Situation verbessert und dabei durch Schaffung von Stellen die Arbeitslosigkeit reduziert werden. Jeglicher Gewinn wird für die Finanzierung sozialer Projekte wie z.B. die Versorgung von Waisenkindern verwendet.


Die medizinische Organisation SolidarMed betreibt langsfristige Aufbauarbeit im Gesundheitswesen mehrerer Länder Afrikas. Spektakuläre Kurzeinsätze sind zwar medienwirksam, die lokale Bevölkerung aber wünscht eine langfristige Besserung ihrer Situation.
Entsprechend macht SolidarMed Projekte ausschliesslich auf Wunsch und in Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung.