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Gemeinschaftspraxis Uetendorf

Dr. med. Matthias Tapis - Dr. med. Mirjam Rolli

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Mutter in der modernen Familie

Über Jahrtausende und bis vor etwa 60 Jahren spielte sich das Familienleben deutlich anders ab, als wir es heute als "normal" ansehen. Oft gab es noch den Mehrgenerationenhaushalt, und die Betreuung und Erziehung der Kinder war auf deutlich mehr Personen verteilt als heutzutage, wo meist der Vater arbeitsbedingt die meiste Zeit abwesend ist und alle Betreuungsaufgaben an der Mutter hängen.
So waren früher häufig die Eltern oder Schwiegereltern in der Kinderbetreuung engagiert, öfter auch ledige Tanten oder andere junge Frauen, welche in einer Familie das Haushalten lernen sollten.
Heutzutage gibt es noch annäherungsweise diese klassische Familiensituation bei Landwirten, wo der Vater auf dem eigenen Hof arbeitet und dabei teilweise Betreuungsaufgaben übernehmen kann und wo die Eltern im Stöckli für die Arbeitsunterstützung und die Unterstützung bei der Kinderbetreuung sind.

Es nützt nun aber nichts, die gute alte Zeit sich zurückzuwünschen. Es mag aber erklären, weswegen Frauen heutzutage tatsächlich mehr gefordert sind, auch wenn sie nicht zwingend mehr leisten müssen.

Leider gibt es heutzutage noch keine gewachsenen Strukturen, die sich dieses Problemes annehmen. Die aktuell sehr prominente Diskussion um Kindertagesstätten und Krippen sind hier keine Lösung.
Heute muss jede Frau selbständig nach Lösungen suchen. Gute Ideen sind dabei aber recht schwer zu finden, weil viele Frauen sich nicht getrauen, Hilfe und Unterstützung zu suchen - dies würde ja als "Überforderung" und "Ungenügen" klassiert.

Überlebens-Tipps für die Mutter im modernen Familienhaushalt
Entstanden aufgrund zahlreicher Beratungsgespräche und auch aus eigener Familienerfahrung