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Gemeinschaftspraxis Uetendorf

Dr. med. Matthias Tapis - Dr. med. Mirjam Rolli

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Überlebenstipps für Mütter in der modernen Familie

Die nachfolgenden Tipps sind Möglichkeiten, unter den aktuellen familien- und mütterfeindlichen Umständen sich das Leben etwas einfacher zu machen. Es ist eine ungeordnete Sammlung, die natürlich völlig unvollständig ist. Vielleicht kann der eine oder andere Hinweise trotzdem hilfreich sein.

Wenn Sie eigene geniale Tipps und Ideen haben, so teilen Sie diese mir bitte mittels des Kontaktformulars mit.

1. Ehepaar

  • Auch wenn Sie müde, nervlich am Rande und fertig sind, machen Sie sich Gedanken, wie Sie Ihre Ehe pflegen wollen.
    ->Idee: einmal wöchentlich abends auswärts einen Kaffee trinken, ein Hütemädchen oder eine Nachbarsfamilie überwacht die Kinder.
    Einmal alle Monate gehen Sie mit Ihrem Ehemann einen Abend weg, zu einem Besuch, zum Tanzen, ins Kino oder zum Essen
    Und einmal im Jahr planen Sie ein Wochenende nur zusammen mit Ihrer Ehefrau/Ihrem Ehemann.
  • Tragen Sie Ihrem Ehemann konkret einzelne Aufgaben zu. Erwarten Sie nicht, dass er nach seiner Rückkehr von der Arbeit "die Arbeit sieht" oder sich ohne Anleitung ins Zeug legen kann. Die meisten Männer sind aber bereit, Aufforderungen willig auszuführen und so ihren Beitrag zum Familienleben zu leisten.
  • Gehen Sie einen Abend pro Woche oder Monat allein in den Ausgang, sei es in den Sportverein, zu einem Frauentreffen oder einer anderen Aktivität, die Ihnen gut tut. Ihr Ehemann wird die Kinder in der Zwischenzeit betreuen - zwar nicht perfekt, aber immerhin. Ärgern Sie sich aber bei der Rückkehr nicht über die fehlende Perfektion der geleisteten Arbeit zu Hause, sondern freuen Sie sich daran, dass Ihr Ehemann die Schwierigkeiten der Kinderbetreuung und Haushaltführung erleben durfte.

2. Umfeld

  • Sprechen Sie andere Frauen mit kleinen Kindern darauf an, dass Sie mit Ihrer Arbeit und Ihren Kindern manchmal "an die Grenze" kommen. Sie werden erstaunt sein, wieviele andere Mütter in derselben Situation wie Sie sind.
  • Wenn Sie eine gute Kollegin mit Kindern haben oder gefunden haben, so schlagen Sie ihr vor, z.B. einen Nachmittag pro Woche einander die Kinder zu hüten. Erstaunlicherweise gibt es kaum mehr Aufwand und häufig sogar weniger Stress, wenn an Stelle von zwei plötzlich 4 oder 5 Kinder in der Wohnung sind.
  • Wenn Ihr Kind durch eine Freundin, Nachbarin oder Grossmutter betreut ist, so nutzen Sie die Zeit nicht nur zum Erledigen dringender Arbeiten, sondern gönnen Sie sich auch ein bisschen Freizeit und Zeit "nichts" zu tun.
  • Wenn Sie die Möglichkeit haben, so gründen Sie mit einer befreundeten Familie einen "wechselnden Mittagstisch". Dabei isst zum Beispiel am Mittwoch die ganze andere Familie bei Ihnen, dafür dürfen Sie am Freitag bei denen am Mittag zu Gast sein. Einmal Mittag ohne Kochen! Zweimal Mittag mit Austausch unter "Betroffenen".

3. Eigene Person

  • Seien Sie sich bewusst, dass die Zeit mit kleinen und auch grösseren Kindern eine begrenzte Zeit ist, ein Lebensabschnitt. In diesem Lebensabschnitt gehen einige Dinge etwas anders. Darauf wird von anderen Menschen meist nicht Rücksicht genommen - Sie müssen selbst darauf Rücksicht nehmen.
  • Während der Zeit der Kinderbetreuung haben Sie als Mutter nicht Kapazitäten für viele andere Dinge. Das müssen Sie auch nicht. Mit der Erziehung und Betreuung Ihrer Kinder leisten Sie der Gesellschaft einen grösseren Dienst als die meisten Ihrer Mitmenschen. Zusätzliche Aktivitäten sollen sie machen, wenn sie IHNEN etwas bringen. Ihrer Umgebung sind Sie in der aktuellen Zeit nichts schuldig.
  • Seien Sie sich gegenüber gnädig. Sie befinden sich in einer "Ausnahmesituation". Hier geht es mehr ums Überleben als um Perfektion. Teilen Sie dies auch Ihrem Ehepartner mit und lassen Sie sich nicht durch andere Personen (Schwiegermütter...) Druck machen oder ein schlechtes Gewissen einimpfen.

4. Links

Weiterführende Links (bitte um Rückmeldung, falls geändert, zweifelhaft oder untauglich)

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